Die Besonderheit des Städtischen: Entwicklungslinien der by Heike Herrmann, Carsten Keller, Rainer Neef, Renate Ruhne

By Heike Herrmann, Carsten Keller, Rainer Neef, Renate Ruhne

Fragen nach dem Städtischen, nach dem Aufbau, den Lebensbedingungen, Kultur(en) und Lebensstilen der (Groß-)Stadt sind Gründungsfragen der Stadtsoziologie. Traditionell wird das Spezifische und ‚Neue‘ der Stadt vor allem im Kontrast zur vormodernen Gesellschaft und/oder ländlichen Gemeinschaft profiliert. Doch worin bestehen die Besonderheiten von Städten heute? Der Band bietet einen Überblick, der die Auseinandersetzung mit grundlegenden Entwicklungslinien der Stadtsoziologie verknüpft mit aktuellen empirischen Arbeiten zur Entwicklung spezifischer städtischer Kulturen und Quartierstypen sowie zu den heute vielerorts virulenten Kämpfen um städtische Räume und ihre Aneignung. Einerseits scheinen sich hier, auch im internationalen Vergleich, klare Linien städtischer Entwicklungen abzuzeichnen, andererseits wird aber auch deutlich, dass der sozialwissenschaftliche Gegenstand ‚Stadt‘ heute – wie bereits in seinen Anfängen – sehr kontrovers diskutiert wird.

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Schwartz, Alex/Tajbakhsh, Kian (ū997): Mixed-Income Housing: Unanswered Questions. Cityscape 3: S. 7ūȺ–Ⱥ9Ŭ. Scottish Homes (ŬŪŪ6): Tenure Mix and Neighbourhood Regeneration. PRECiS No. ūŬ7. uk/pdfs/pub. SEU (= Social Exclusion Unit) (ŬŪŪŪ) National Strategy for Neighbourhood Renewal: A Framework for Consultation (London: Cabinet Office). id=4Ų Sessar, Klaus (ŬŪūŪ): Der öffentliche Raum als Beunruhigung. Oder: Wie Frauen dort Furcht vor Gewalt haben, wo sie weniger zu befürchten haben. ): RaumErleben.

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So regelmäßig die Bedeutung des Lokalen hervorgehoben wird (als einige Beispiele: Pierre ŬŪŪů, Dente/Bobbio/Spada ŬŪŪů, Prigge/Schwarzer ŬŪŪ6, Blatter/Janning/ Wagemann ŬŪŪ7), so oft der Nachweis von endogenen Potenzialen der Städte geführt wird, ihr historisches Profil, ihre lokale Wissens- und Innovations- 52 Martina Löw milieus sowie spezifische Akteurskonstellationen und Handlungsregime belegt werden (Heinelt ū99ū, Keil ū99Ų), so scheint es der Soziologie bislang jedoch noch kaum lohnenswert, diese „endogenen Potentiale“ sinnverstehend zur rekonstruieren.

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