Determinanten der Bildungsungleichheit: Die by Raphaela Schlicht

By Raphaela Schlicht

Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, ob bildungspolitische Institutionen das Ausmaß an sozialer Bildungsungleichheit in den deutschen Bundesländern determinieren. In einem ersten Analyseschritt zeigt sich, dass sich die Bundesländer sowohl im Ausmaß der sozialen Ungleichheit im Zugang zum gym als auch im Grad der sozialen Ungleichheit im Kompetenzerwerb unterscheiden. In einem zweiten Schritt kann tatsächlich ein Effekt der Bildungspolitik in den Bundesländern auf das Ausmaß der sozialen Ungleichheit nachgewiesen werden. Freilich unterscheiden sich die bildungspolitischen Effekte je nachdem, welche der beiden Arten sozialer Bildungsungleichheit betrachtet wird.

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Ammermüller Schütz/ Wößmann Centre of European ifo-Schnelldienst Economic Research 2005 (ZEW) Schütz et al. 1a: Der Forschungsstand zum Einfluss bildungspolitischer Institutionen auf das Ausmaß sozialer Bildungsungleichheit (Teil 1) verstärkend - private Bildungsausgaben 60 Makrotheorie und Hypothesen zur Erklärung sozialer Bildungsungleichheit verringernd verringernd kein Effekt verringernd kein Effekt - verringernd - kein Effekt Ost-EU verringernd - Ganztagsschule West-EU verringernd Ost-EU verstärkend verringernd Bildungsausgaben Einschulungsalter Frühkindliche Bildung Untersuchungseinheiten Effekt des elterli- Effekt des sozio- Wahrscheinlich- Die Abhängigkeit chen Bildungsökonomischen keit des Gymnasi- des Gymnasialbestands auf die Hintergrundes auf albesuchs höher suchs von der Mathematikdie Mathematik- sozialer Schichten sozialen Herkunft kompetenz der kompetenz der im Vergleich zu Schüler Schüler niedrigen sozialen Schichten 25 EU Mitglied- Die 16 deutschen Die 16 deutschen Die 16 deutschen Bundesländer staaten Bundesländer Bundesländer Messung Bildungsungleichheit Schlicht Sammelband Vergleichende subnationale Analysen 2010 Schlicht et al.

Lucas (2001) definiert ferner das Konzept „Effectively Mainatined Inequality“ und spezifiziert damit, dass die Bildungsexpansion zu einer Öffnung der Berufsausbildungsgänge im tertiären Sektor führt, während die Selektivität der Hochschulbildung zunächst erhöht wird (vgl. Tolsma et al. 2007: 327). Eine reine Bildungsexpansion bedeutet somit nicht automatisch eine Verringerung der sozialen Bildungsungleichheit auf allen Bildungsebenen. 2 Mechanismen des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und dem Bildungserfolg In der bildungssoziologischen Forschung werden sowohl Entscheidungstheorien als auch Kapitaltheorien angewandt um den Zusammenhang zwischen individueller sozialer Herkunft und dem individuellen Bildungserfolg zu begründen (vgl.

Bezogen auf die Wirkung des kulturellen Kapitals wird angenommen, dass vorhandenes kulturelles Kapital in der Familie eine bildungsfördernde Sozialisation der Kinder ermöglicht und einen gehobenen Bildungshabitus (Bildungspräferenzen/Bildungsverhalten) der Kinder schafft. Nach Katsilis und Rubinson (1990) können die Kompetenzen in der Hochkultur einer Gesellschaft (deren Verhalten, Habitus und Einstellungen) als kulturelles Kapital erfasst werden. Lareau und Weininger (2003) liefern einen Überblick der Definitionen kulturellen Kapitals im Rahmen bestehender Forschung.

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