Der (Mehr-) Wert der Zwei-Elternteil-Familie: Ein by Sigune Wieland

By Sigune Wieland

Angesichts einer steigenden Anzahl an Wahlmöglichkeiten und einer Flexibilisierung von Lebensentwürfen vergleicht Sigune Wieland das Lebensmodell der Zwei-Elternteil-Familie und Alleinerziehender unter dem Blickpunkt sozialer, wirtschaftlicher und politischer Ressourcen. Dabei erweitert die Autorin die bestehende familiensoziologische Forschung mit der Figurationstheorie von Norbert Elias um einen neuen Zugang. So werden anhand des relativen Vergleichs der untersuchten Familienmodelle nicht nur bislang unbekannte Differenzen zwischen den beiden exemplarischen Familienmodellen herausgearbeitet, sondern auch die Dominanz vermeintlich überkommener Geschlechterrollen bestätigt.

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Im Begriff der Familie finden sich beim symbolischen Interaktionismus jedoch Unterschiede zur strukturfunktionalistischen Perspektive: Nach Burgess definiert sich Familie als Handlungseinheit von Mitgliedern, insofern die Familienmitglieder ihre Handlungen aufeinander abstimmen und interpretieren. ). ). Nach Goffman (1989) taucht hier das Problem des „framing“, der Situationsdefinition, auf, die in jeder Interaktion, auch beispielsweise mit Ehepartner oder Kindern erst festgelegt werden muss. Hier rücken die subjektive Bedeutung von Familie und Ehe für die handelnden Individuen in den Mittelpunkt.

Hinzu kommen familiale Arbeitsteilung sowie bestimmte Aspekte des Verhältnisses zwischen Kindern und Eltern. Im Gegensatz zu einer fast unüberbacher (1997), Gestrich (1999); Blossfeld/Jaenichen (1990); Brüderl/Klein (1993); Zapf/Mau (1993); Eberstadt (1994). 3). 50 Die Einbeziehung der kognitionstheoretischen Erklärung für den uförmigen Verlauf der ehelichen Zufriedenheit ist in diesem Zusammenhang hilfreich: „Beginnings of relationships are arked by the partners´ experience of novelty, ambiguity, and arousal.

Die vielen verschiedenen Facetten des Familienlebens machen deutlich, was Familien leisten bzw. leisten müssen – mit einem oder zwei Elternteilen. Besonders die familiale Arbeitsteilung, die Sozialisation und die intergenerationale Unterstützung werden im empirischen Teil der Arbeit aufgegriffen. ) die Kernfamilie als Konsequenz der Moderne: „The family has, in this process, been coming to be more sharply differentiated from other units and agencies of the society, and hence coming to be more specialized in its functions than has been true of the family in our own past and in other known societies“.

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