Der Kriminalroman by Peter Nusser (auth.)

By Peter Nusser (auth.)

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Christina von Schweden: Die rätselhafte Monarchin

Ein farbenreiches Zeitgemälde des 17. Jahrhunderts, der politischen, religiösen und geistigen Strömungen des Absolutismus und Barock im Spiegel einer außergewöhnlichen Gestalt. Mehr wissenschaftlich und künstlerisch als politisch interessiert, irritierte Christina von Schweden ihre Umwelt durch ihr skandalumwittertes Leben, ihre Verschwendungssucht, ihre Launenhaftigkeit und ihren Freigeist.

Facharztwissen Viszeral- und Allgemeinchirurgie

In komprimierter, stichwortartiger shape ist das Faktenwissen der Viszeral- und Allgemeinchirurgie in diesem Buch zusammengefasst, zu dem zahlreiche renommierte Spezialisten mit ihren Kapiteln beigetragen haben. Besonderer Wert wird auf detaillierte und präzise Empfehlungen zum diagnostischen Vorgehen und zur Indikationsstellung für die Therapie gelegt.

Pocket Guide Beatmung

In diesem handlichen Kitteltaschenbuch finden Sie die wichtigsten Fakten zur Beatmung: Prinzipien, Beatmungsverfahren bei speziellen Krankheitsbildern sowie Prävention und Behandlung von beatmungsbedingten Komplikationen. excellent für alle Ärzte und das Fachpflegepersonal auf Intensivstation und im OP. Übersichtlich, praxisrelevant und auf das Wesentliche reduziert.

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Die Möglichkeit, die unterschiedlichen Identifikationsgebote der so unterschiedlichen Detektive näher zu untersuchen, wird von den Autoren leider nicht genutzt. ) geht von den )sozialen Bindungen< der Detektive aus und nennt den Hobby-, Amateur-, Privat- und staatlich angestellten Detektiv, wobei nur die bei den letzteren die Detektion professionell betreiben, während die ersteren »durch keinerlei organisatorische Beschränkungen gebunden« sind. , 44) - ein Beleg für die terminologische Schwäche des ganzen Buches.

Die Wahrung bzw. die Herausstellung der eigenen Persönlichkeit erscheint im Detektivroman als durchgängiges Prinzip. Eine Sonderform der Beratung ist das Zwiegespräch mit sich selbst. Hin und wieder führen es fast alle an der Fahndung Beteiligten und ziehen den Leser damit besonders wirksam in eigene Gedankengänge und zumeist falsche Fährten hinein. Derartig in die unterschiedlichsten Ansichten verstrickt, muß der Leser geradezu das Bedürfnis nach Emanzipation entwickeln. Das ganze gedankliche Spiel des Detektivromans scheint darauf angelegt zu sein, auch den Leser (an der Aufgabe, das Rätsel zu lösen) >selbstbewußt< werden zu lassen (vgl.

B. Verdunkelung der Zimmer, Rauschgiftgenuß, künstlerische Neigungen) verfremden ihn und umgeben ihn mit der Aura des Außergewöhnlichen, die ihn aus der Monotonie des Alltäglichen heraushebt. Auch die Einsamkeit des Detektivs wirkt verfremdend. Meist wird sie an seinem Junggesellentum verdeutlicht. Der Detektiv ist sexuell abstinent, lebt »im Ausnahmezustand des Zölibats«, ist »Musterbild innerweldicher Askese«, »Neutrum« (vgl. J, dessen weiterführender Gedankengang hier nicht referiert werden kann) - all dies deswegen, weil seine »Kontemplation durch keinerlei Einmischung interessierter Subjektivität getrübt« werden soll (Schulz-Buschhaus 1975,48).

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