Der Ideenwettbewerb als Methode der aktiven by Dominik Walcher (auth.)

By Dominik Walcher (auth.)

Open Innovation, d.h. die Öffnung des betrieblichen Innovationsprozesses für äußere Einflüsse, ist eines der aktuellsten Themen im Innovationsmanagement. Ziel ist, mit Blick auf Wissen und Informationen die immensen Potentiale von Lösungsquellen aus der Unternehmensperipherie zu nutzen.

Dominik Walcher untersucht den internetbasierten Ideenwettbewerb als vom Unternehmen initiierte Möglichkeit, um Kunden in den frühen Phasen des Innovationsprozesses zu integrieren. Er setzt ein umfassendes Methoden- und Theoriespektrum ein und kombiniert qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung. Er transferiert Konzepte aus der Kundeninnovationsforschung (Lead-User-, Open-Source-Forschung) auf den Bereich der noch wenig untersuchten Kundenintegrationsforschung und entwickelt auf der foundation empirischer Ergebnisse das idealtypische Konzept eines externen Vorschlagswesens. Eingeschlossen sind konkrete Empfehlungen zu seiner organisatorischen Ausgestaltung und für seine Implementierung im Unternehmensalltag.

Ausgezeichnet mit dem most sensible Paper Award Innovation administration 2006 der eu enterprise college und dem Süd-Chemie Förderpreis 2006 für die beste Dissertation.

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Blümm (2002), S. 25. Vgl. Nonaka/Takeuchi (1995), S. 33f. Polanyi (1958), S. 52. Vgl. von Hippel (1994), S. 12f. Von Hippel (2005), S. 67. Vgl. von Hippel (2005), S. 67ff. Vgl. Teece (1977), S. 23f. Vgl. Mansfield et al. (1982), S. 33ff. Vgl. Piller (2004a), S. 71ff. 3 Kundenintegration Das Erschließen der sticky information des Kunden kann als die zentrale Herausforderung bei der Integration von Kunden in den Innovationsprozess gesehen werden. 130 Diese klassische industrielle Organisation der Wertschöpfungsaktivitäten bezieht sich auf eine Fertigungsart, die den herrschenden Marktbedingungen in den ersten acht Jahrzehnten des 20.

172 Grundsätzlich lässt sich also sagen, dass trendführende Lead User ein Bedürfnis nach neuartigen Leistungen haben, die für die Mehrzahl der Marktteilnehmer erst in der Zukunft relevant werden. Das Lead User-Konzept wurde ursprünglich für den Investitionsgüterbereich entwickelt. Dass Kunden in diesem Bereich eine wichtige Rolle im Entwicklungsprozess einnehmen, ergibt sich häufig aus der Natur der produzierten Leistungen. So ist der Investitionsgüterbereich überwiegend durch Einzel- bzw. 173 Eine enge und intensive Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Kunden ist in diesem Bereich häufig anzutreffen.

25. Vgl. Österle (2001); Bueren et al. (2004). Vgl. Kleinaltenkamp (1997a), S. 351; Li/Calantone (1998). 2 Begriffsbestimmungen 21 Kundenwissen als Wissen für den Kunden Hierbei ist diese Art von Wissen gemeint, die den Kunden unbedingt zugänglich gemacht werden muss, damit diese in der Lage sind, sich in den Innovationsprozess einzubringen. 111 Diese Art des Wissens entspricht am ehesten dem innovationsrelevanten Verständnis von Bedürfnisinformation. Die Integration von Kunden in den Innovationsprozess zielt darauf ab, Zugang zu diesem Kundenwissen zu bekommen.

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