Atlas der Ultraschall-Biomikroskopie by Dr. med. Sigrid Roters, Prof. Dr. med. Günter K. Krieglstein

By Dr. med. Sigrid Roters, Prof. Dr. med. Günter K. Krieglstein (auth.)

Es gibt viele verschiedene klinische Anwendungsgebiete für die augenärztliche Echographie. Die Ultraschall-Biomikroskopie bietet hochauflösende Bildgebung von klinisch nicht einsehbaren Strukturen und revolutioniert das patho-physiologische Verständnis.
Dieser Atlas vermittelt nicht nur die anatomischen info des Normalbefundes, des vorderen Augenabschnittes und seiner Adnexe. Es werden Hinweise für die Durchführung der Untersuchungen und Interpretation der Befunde gegeben. Übersichtlich und problemorientiert werden die Indikationen und Fragestellungen präsentiert. Klinische Bilder gelangen anhand von Ultraschallbildern mit entsprechender Skizze zur Diagnose.

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Die genaue Tiefenausdehnung bei limbusnahen Dermoiden kann oft wegen des variablen Inhalts und der entsprechend starken Schallauslöschung nicht genau bestimmt werden. Dennoch kann mit einem axialen Echo eine Tiefenausdehnung mit Orientierung an der Deszemet-Membran semiquantitativ abgeschätzt werden. 130, 131). 132-138). B. Kalkeinlagerung, Fremdkörper) (Abb. 139, 140). Tabelle 1. Sonographisches Erscheinungsbild der verschiedenen Bindehauttumore Reflexivität Begrenzung Eindringtiefe Besonderheiten Nävus Hoch Wechselnd Gering Regelmäßiges Echo Dermoid Hoch Scharf Gering Inhaltsabhängiger Schlagschatten Lymphom Niedrig Skleragrenze, respektierend Gering, eher prominent Regelmäßiges Binnenecho Kaposi -Sarkom Mittel Scharf Gering, eher prominent Unregelmäßiges Binnenecho Melanom, flach -diffus Mittel bis hoch Unscharf Wechselnd Evtl.

1 Iriszysten eines iridalen Ursprungs von einem ziliaren ist nicht immer möglich, da häufig beide Strukturen der Zystenwand anliegen. Auch das iridale Pigmentblatt, das die Abgrenzung ermöglichen könnte, ist nicht immer durchgehend darstellbar. Man unterscheidet zwischen Irispigmentblattzysten (Abb. 173), die das Irisstroma über die gesamte Dicke erheben können und Irisstromazysten, die schon in der Spaltlampenmikroskopie perluzide imponieren (Abb. 177, 178; [41]). Der Kammerwinkel wird abhängig von der Größe und Lage der Zyste in diesem Bereich evtl.

Die Position des übrigen Ziliarkörpers scheint sich nicht zu verändern (Abb. 69, 70). Literatur Abb. 69. UBM: Kammerwinkel in Dunkeladaptation. Der Irisansatz liegt unterhalb des Skleralsporns Abb. 70. UBM: Kammerwinkel unter Lichteinfall. Der Irisansatz liegt jetzt deutlieh höher. Die Irisdieke hat abgenommen, das Pigmentblatt ist infolge seines gestreckten Verlaufs leichter von der übrigen Irisstruktur zu unterscheiden 1. Armaly MF, Jepson NC (1962) Accommodation 2. 3. 4. 5. 6. and the dynamics of the steady-state intraocular pressure.

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